Nusslebkuchen

Ende Jänner ist ja wirklich niemandem mehr nach Weihnachtskeksen. Deshalb ist jetzt die beste Zeit für mich, einen „Jahressieger“ zu küren. Welches der heurigen Keksrezepte ist als das Gelungenste in Erinnerung geblieben?
Bei mir ist es ganz klar: der Nusslebkuchen. Dieses Familienrezept  ist schon durch einige Generationen handgeschriebener Kochbücher gewandert. Auf das Drängen meiner Tochter habe ich es vor Weihnachten erstmalig gebacken und nach kurzer Zeit gleich noch einmal. Warum? Der nussige Geschmack, die rasche und unkomplizierte Zubereitung und die weiche Konsistenz durch die klassische Lagerung mit einem Apfel machen dieses etwas unkonventionelle Lebkuchenrezept zu einer Gaumenfreude.

Nusslebkuchennusslebkuchen.jpg

Zutaten:
130 g geriebene Nüsse
70 g Mehl
120 g Staubzucker
1 Esslöffel Honig
1 Eiweiß
etwas Zimt

Zubereitung: alle Zutaten werden zu einem Teig geknetet. Der Teig kann gleich (ohne Ruhezeit oder Kühlung) ca. 5 mm dick ausgerollt werden. Formen nach Belieben ausstechen und mit 1-2 cm Abstand auf das Backblech legen. Bei mittlerer Hitze (180°-190°C) etwa 12 min. backen. Die Kekse sind dann leicht gebräunt aber noch etwas weich. Mit gesponnenem Zucker überziehen.

Abgekühlt und getrocknet in eine Dose schlichten und einen angeschnittenen Apfel dazulegen, bis die Lebkuchen nach einigen Tagen wieder weich sind. Die Schnittstelle des Apfels alle paar Tage nachschneiden oder den Apfel erneuern, bevor er zu schimmeln beginnt! 😉

 

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