Sollte man immer zuhause haben: Chutney, z.B. Zwiebel-Apfel

Würzig, fruchtig, scharf – so soll ein Chutney sein. Es passt zur sommerlichen Grillerei als Beigabe zu Fleisch, harmoniert zur Käseplatte und verleiht Knabbergebäck das gewisse Etwas. Gemüse und Obst – das ungleiche Paar – werden in einem Chutney quasi verheiratet. Die Trauzeugen sind Zucker, Salz und Essig. Wie die Symbiose gelingt verrate ich im Rezept für mein Apfel-Zwiebel – Chutney. (rechts im Bild noch ein Marille-Kürbis-Chutney).

Zutaten für 5 Gläser a etwa 150 ml

je 250 g Schalotten und Zwiebel

400 g Apfel (3 mittlere)

200 ml Apfelessig

100 ml Wasser

100 g brauner Zucker

1 Zimtstange, 1 TL Kardamompulver, 1 TL Nelken, 1 TL schwarze und gelbe Senfkörner, 1/2 TL Pimentkörner, 1 TL Kurkuma, 1 TL Salz, Chilipulver oder getrocknete Chilischoten nach eigenem Geschmack

Eventuell gegen Ende zugeben: gehackte getrocknete Cranberries oder Rosinen

Zubereitung

Wasser und Essig mit Zucker, Salz und den Gewürzen in einem Topf zum Kochen bringen. Herd abschalten und den Gewürzsud ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel und Schalotten schälen und kleinwürfelig schneiden. Äpfel schälen, entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Beides zum Gewürzsud geben, bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Rühren weich kochen. Sollte sich die Flüssigkeit zu stark verkochen etwas Wasser nachgießen.

Gegen Ende das Trockenobst untermischen.

Das Chutney ist fertig, wenn nur mehr wenig Restflüssigkeit vorhanden ist, wie am Bild zu sehen. Nun das Chutney in vorbereitete, eher kleine Gläser füllen und verschließen. Es hält sich problemlos zumindest ein Jahr, auch länger, verliert aber dann an Geschmack und wird dunkler in der Farbe. Frisch oder sogar noch lauwarm schmeckt es am besten!

Mein Tipp: die Gewürze geben im Chutney den Ton an – nicht sparen! Gerne auch eigene Gewürzzusammenstellungen ausprobieren!

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