Keksebacken 2018 – Linzer Augen

Einer der großen Klassiker neben Lebkuchen und Vanillekipferln sind die Linzer Kekse. Sie werden manchmal auch während des Jahres zu Festen gebacken. Wenn man die traditionellen Ausstecher verwendet sind sie relativ groß, noch dazu werden immer zwei Kekse mit Marmelade zusammengesetzt. Jedes Linzer Keks ist also fast schon eine kleine Mahlzeit! 😉
Umso mehr bietet es sich an, einen Teil Vollkornmehl zu verwenden, dann aber ist die gesamte Mehlmenge etwas geringer (z.B. nur 26 dag).
Optisch fällt das Vollkornmehl nicht auf, weil auch geriebene Nüsse im Teig sind. Geschmacklich werden die Kekse dadurch etwas herzhafter.

Linzer Kekselinzerkekse

Zutaten:
28 dag Butter
28 dag Mehl
14 dag Staubzucker
14 dag geriebene Mandeln/Walnüsse
Zimt, Nelkenpulver
ev. 1 Dotter

Marillenmarmelade

Zubereitung: aus den Zutaten rasch einen Mürbteig kneten, diesen ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
Danach etwa 4 mm dick auswalken und Formen ausstechen. Klassisch ist die runde Blütenform mit den 3 Löchern. Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backrohr bei 180°C-190°C ca. 10-12 min. backen. Empfehlenswert ist es, jeweils 1 ganzes Blech volle Kekse und 1 ganzes Blech Kekse mit Löchern zu backen, da die Backzeiten leicht unterschiedlich sind! Außerdem behält man so den Überblick und hat am Ende von beiden Sorten gleich viele Kekse.
Unterseite und Ränder dürfen goldbraun werden. Durch das Füllen mit Marmelade werden die Kekse nachträglich aber noch weicher, deshalb dürfen sie gut durchgebacken werden.

Kekse vom Backblech ziehen und vollständig auf einer ebenen Fläche auskühlen lassen. Danach die Keks-Unterseite (das ist die Seite, die beim Backen am Papier aufgelegen ist)der Kekse ohne Löcher nach oben drehen und mit Marmelade füllen. Dazu erwärmt man ca. 200 ml Marillenmarmelade, füllt sie in einen 1l-Gefrierbeutel, knotet ihn zu,  schneidet die Spitze ca. 7 mm breit ab und drückt einen Klecks Marmelade in die Keksmitte. Alternativ setzt man jeweils 1 Teelöffel voll Marmelade auf die Kekse.
Nicht zu viel und nicht zu wenig Marmelade verwenden, die Marmelade sollte in den Löchern der oberen Kekse noch gut zum Vorschein kommen.
Am besten man wartet nach dem Füllen der ersten paar Keksen kurz, setzt sie zusammen und überprüft, ob man zufrieden ist. Dann werden alle Kekse gefüllt.

Die fertigen Kekse lässt man noch über Nacht trocknen, danach werden sie in geeigneten Behältern aufbewahrt. Beim Übereinanderschichten Papier zwischen die einzelnen Kekslagen legen!

Beim Servieren kann man die Kekse der Optik halber mit Staubzucker besieben.

Mein Tipp: dieser Teig (ich verwende übrigens keinen Dotter) ist mein Basisrezept für alle möglichen ausgestochenen Kekse. Durch unterschiedliche Nüsse, Gewürze lässt er sich an die Füllungen sehr vielseitig anpassen. Marmeladen, Punschfüllung oder Kaffeecreme passen hervorragend dazu. linzerkekse

 

 

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