Nachgebacken: Hausbrot

Na sowas! Gerade erst veröffentlicht und schon 3 mal nachgebacken? Wie gibt’s denn das? Ganz einfach: Ich selbst war das! Habe diesen Artikel schon vor einigen Wochen verfasst und in der Zwischenzeit einige Male geöffnet, um dieses Brot nachzubacken. Mein Blog ist mein eigenes Kochbuch geworden, ich besuche ihn genauso oft wie meine lieben Leser und Abonnenten! Ich hoffe, dass ich bei dem ein oder anderen die Lust aufs Kochen und Backen wecken kann, ob mit meinen oder seinen eigenen Rezepten. Das ist schon ein wichtiger Schritt in Richtung „gesundes Essen“.

Heute kommt also dieses Brot in meine Sammlung. Seit Chris es vor einem Jahr als „Hausbrot“ auf seinem Blog veröffentlicht hat, habe ich es schon einige Male nachgebacken und finde er hat recht: dieses Brot ist geschmacklich ein Allrounder und verdient einen Platz ganz vorne bei den „Hausrezepten“. Das Rezept im Original könnt ihr hier nachlesen, bei mir gibt es das „verkleinerte“ Rezept für ein etwa 950 g schweres Brot, außerdem wie immer bei jedem Backversuch von mir die unvermeidlichen Abweichungen vom Original.

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Hausbrot 

Roggensauerteig
15 g Roggen-Anstellgut
90 g Roggenmehl R960
90 g Wasser

Zutaten (am Abend) vermischen und etwa 16 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen.

Hauptteig
180 g Sauerteig (nicht vergessen: ca. 15 g kommen in einem Schraubglas zurück in den Kühlschrank)
310 g Roggenmehl R960
200 g Weizenmehl W700
380 g Wasser
12 g Salz
6 g Germ

Alle Zutaten 6 Minuten langsam und 3 Minuten etwas schneller auskneten. Teig in der Schüssel 30 min. rasten lassen, danach zu einem Wecken formen und mit dem Schluss nach oben in einem gut bemehlten Brotsimperl gehen lassen. Das Volumen vergrößert sich je nach Bedingungen auf das 1,5 – 2 fache innerhalb von 1-3 Stunden. Rechtzeitig das Backrohr auf 250°C aufheizen, Backblech / Backstein miterhitzen. Das Brot auf einen mit Backpapier belegten Backschieber kippen, überschüssiges Mehl abputzen und einschneiden. Bei 250°C fallend auf 190°C mit Dampf backen. Ofentür nach 10 Minuten kurz öffnen, um den Dampf abziehen zu lassen.

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Wer wie ich den Teig zu lange in der Schüssel gehen lässt (mehr als 2 Stunden statt 30 Minuten) erntet ein sehr würziges und säuerliches Brot, das beim Backen keinen aufsehenerregenden Ofentrieb mehr entwickelt. Geschmeckt hat es trotzdem und punkto „Festigkeit“ habe ich schon andere – echte Katastrophen aus dem Ofen gezogen! 😉

Noch einmal zur Erinnerung: wer noch keinen Sauerteig besitzt, erfährt hier, wie man ihn macht: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=75
Ein sehr aufschlussreiches Video vom Ansetzen des Sauerteigs bis zum gebackenen Brot gibt es außerdem auf der Seite des mdr mit Lutz Geissler: https://www.youtube.com/watch?v=LFh5DfreaUM

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Hallo Heidi!
    Es freut mich riesig, dass mein Rezept Anklang bei dir gefunden hat und es sogar in deinen Blog geschafft hat.
    Weißt du was witzig ist. Ich veröffentliche das gleiche Rezept heute noch mal mit einer etwas veränderten Sauerteigführung. Und das ganze ohne Absprache zwischen uns.

    Liebe Grüße, Chris

    Gefällt 1 Person

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