„Resteverwertung“ – Mandelmus

Für das große Keksebacken vor Weihnachten werden immer eine Menge Zutaten angeschafft, die dann doch nicht alle verwendet werden. Gottseidank! Auch wenn es eine schöne Tradition ist und die Kekse gut schmecken – allzu gesund sind die fett-, zucker- und weißmehlreichen Teilchen ja nicht. Nussmus 3

Mandeln habe ich heuer nur für die Vanillekipferln gebraucht und – anders als sonst – habe ich von unseren Lieblingskeksen dieses Jahr nur einmal die einfache Menge gebacken. Also sind Mandeln in Hülle und Fülle übriggeblieben. Daraus wurde heute Mandelmus in der neuen Küchenmaschine hergestellt. Mit meinem 450 Watt starken Food Processor habe ich davor schon ganz gute Ergebnisse bekommen, allerdings war das gerade bei den harten Mandeln dann ein Halbtagesprojekt mit ständiger Sorge, ob der Motor es noch lange packen wird.

Die „Neue“ leistet max. 2000 Watt und damit machte das Nussmus-Herstellen heute richtig Spaß! Erst gegen Ende wurde der Inhalt so warm, dass ich die Schüssel für eine Viertelstunde in die Kälte stellte. Sonst verlief alles reibungslos. Wer Mus aus verschiedenen Nüssen gerne isst und auch selber herstellen möchte, hat mit einer starken Maschine wirklich Freude dabei. Der beste Zeitpunkt für selbstgemachtes Mandelmus ist genau jetzt, da viele Geschäfte ihre großen vor Weihnachten bestellten Nussmengen noch günstig loswerden möchten.

Wozu Nussmus?
1 Löffel Nussmus liefert wertvolle Nährstoffe, Nussmus ist sehr ölig und kann deshalb lange gelagert werden.
Nussmus lässt sich ganz einfach im Brot verbacken, kann statt geriebenen Nüssen und Öl im Kuchen verwendet werden, kann mit z.B. Kakao und Datteln zu süßen Brotaufstrichen weiterverarbeitet werden, ist Grundlage für pikante Aufstriche und vieles mehr.
Mandelkerne sind sicher die Königsdisziplin, weil sie sehr hart sind. Für Walnüsse oder Cashewkerne reicht auch ein „schwächeres“ Gerät.

Weißes Mandelmus

Zutaten für 400 g Mandelmus (3 kleine Gläser):
400 g blanchierte Mandelkerne

Zubereitung:
Die Mandelkerne werden in einem Food Processor/ Zerkleinerer / Stabmixer / Mixaufsatz der Küchenmaschine oder einer Nussmühle so lange zerkleinert, bis sie cremig fein vermahlen sind und Öl austritt.

Auf den Fotos sieht man den Zustand nach 1 – 2 – 3 Minuten (1. Zeile), bzw. nach 4 – 5 – 6  Minuten (2. Zeile). Einmal noch von den Wänden die Brösel runterschaben und nach einer weiteren Minute war mein Nussmus fertig.
Nussmus 1

Nussmus 2

Bei der Herstellung ist folgendes zu beachten: Je nach Belastbarkeit der Maschine wird auf Etappen zerkleinert. Ich habe je 1 Minute auf höchster Stufe arbeiten lassen, dann einige Minuten Pause, damit das Nussmus wieder etwas abkühlen kann. Zwischendurch wenn notwendig die Nussmasse von den Wänden des Behälters mit einem Küchenspatel hinunterschaben.
Je nach Leistung ist das Nussmus nach ca. 7 – 20 Minuten (reine Arbeitszeit) fertig. Es glänzt dann ölig, ist cremig und fließt sehr zäh aus dem Behälter.
In Gläser abfüllen und kühl und lichtgeschützt lagern.

Mein Tipp: Ein Gläschen von diesem Mandelmus eignet sich bestens als Neujahrsgeschenk.

Auch ich wünsche euch mit dieser Rezeptidee ein „gesundes, neues Jahr!“ 🍀

 

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