…und nun auch am Foodcoach Blog: das „Life Changing Bread“

Natürlich verändert dieses „Brot“ das Leben. So wie alles, was man neu lernt. Fürchten muss man sich vor dieser Veränderung aber nicht. Sie bereichert „nur“ um eine sehr interessante Geschmackserfahrung. Brotgenuss auf die etwas andere Art.
Doch als Brot kann man dieses Backwerk gar nicht bezeichnen. Als was dann? Keine Ahnung. Also bleiben wir bei „Brot“. Wer kernige Brote mag wird dieses lieben. Noch dazu ist es – optional – glutenfrei, vegan und lactosefrei – und enthält so gut wie keine FODMAPs! Was FODMAPs sind erkläre ich euch bei Gelegenheit, macht euch jetzt schon gefasst auf neue Nahrungsmittel – Listen!!

Die Zubereitung des Life Changing Bread ist einfach, die empfohlene Quellzeit von 2 Stunden kann man ohne weiteres auf „über Nacht“ ausdehnen. Morgens hat man dann nach 50 Minuten Backzeit ein frisches Brot, das allerdings erst vollständig ausgekühlt angeschnitten werden sollte.

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Alle Rezepte, die ich gefunden habe sind sehr ähnlich. Das Brot funktioniert auf Anhieb – sicher auch bei euch. Damit der „Teig“ über Nacht an der Oberfläche nicht austrocknet, habe ich mich noch eines „Kunstgriffes“ bedient. Mehr dazu im Rezept!

„Life Changing Bread“ 

Zutaten für eine kleine Kastenform:
350 ml Wasser
2-3 EL Ghee / für die vegane Variante: Kokosfett
135 g Sonnenblumenkerne
145 g Haferflocken / für die glutenfreie Variante: Hirseflocken, Reisflocken, Buchweizenflocken
90 g geschrotete Leinsamen
65 g gehackte Nüsse (Größe nach Belieben)
2 EL Chiasamen
4 EL Flohsamenschalen
1 TL Salz

Zubereitung:
Kastenform mit Dauerbackfolie auslegen. (Normales Backpapier wird von der feuchten Masse aufgeweicht. Wenn normales Backpapier verwendet wird, lässt man die Masse in der Schüssel quellen und gibt sie erst kurz vor dem Backen in die Form.)
Wasser erhitzen (z.B. im Wasserkocher) und 350 ml in ein Messglas füllen. Salz einrühren, 3 EL Ghee/Kokosöl dazugeben und schmelzen lassen.
Die restlichen trockenen Zutaten abwiegen und gut miteinander vermischen.
Nun die etwas abgekühlte Flüssigkeit mit den trockenen Zutaten gut verrühren. Die Flüssigkeit wird rasch aufgenommen, die Masse ist nicht recht feucht, eher batzig – bröselig.
Teig in die Backform füllen, gut festdrücken und glattstreichen. Die Oberfläche mit flüssigem Ghee oder Kokosöl bestreichen, damit sie während der Quellzeit nicht austrocknet.

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Bevor das Brot gebacken wird soll es mindestens 2 Stunden quellen. Noch besser über Nacht. Morgens den Ofen – am besten mit Zeitschaltuhr – einschalten und auf 180°C aufheizen. Das Brot 30 min. in der Form backen, dann aus der Form herausnehmen und in weiteren 20 min. knusprig backen, bis die Ecken goldgebräunt sind. Danach vollständig abkühlen lassen und dann erst anschneiden.

Das Anschneiden war nach dem vollständigen Abkühlen völlig problemlos. Das Brot bröselt kaum, die Scheiben halten zusammen. Geschmacklich ist es ein wenig ungewohnt, aber doch bekannt. Das Fett im Teig verhilft zur knusprigen Kruste. Wer kreativ sein möchte, nimmt ganze statt gehackter Nüsse, variiert bei den Flocken und  Nüssen, röstet sie vorher an, nimmt goldene statt brauner Leinsamen, verwendet Nussmus statt Ghee…Nur eines sollte unbedingt bleiben, das steht so in allen gesichteten Rezepten: die Flohsamenschalen. Sie sorgen für den Zusammenhalt im Brot.

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Ich finde frisch gebacken, wenn die gerösteten Kerne und Samen ganz knusprig und aromatisch sind ist dieses Brot echt gut! Auch am zweiten und dritten Tag ist es noch gut essbar, es bleibt feucht und frisch. Man trainiert auf jeden Fall das Kauen!

Für ein Rezept wie dieses, das schon ein paar mal um die Welt geschickt wurde ist „Life Changing“ eigentlich fast zu bescheiden! Es sollte „World Changing Bread“ heißen. Mein Kollege hat das auf den ersten Blick erkannt!

 

 

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