Suppenwürze im Glas

Gemüsebrühe kann man auf Vorrat herstellen. Das spart nicht nur Zeit beim Kochen, es schafft auch Platz in der Gemüselade des Kühlschranks. Hat man zuviel Gemüse vorrätig oder zu wenig Zeit und Gelegenheit es zu verkochen, dann kann man es auf diese Weise auch vor dem Verderb bewahren. Anwendung findet die Suppenwürze in Suppen, Saucen, beim Kochen von Getreide, Risotto, Gemüse,…also fast täglich würde ich meinen.
Um das Suppengemüse haltbar zu machen, wird es eingesalzen und im Kühlschrank aufbewahrt oder getrocknet und in Gläser abgefüllt. Zum Zerkleinern wird ein Blitzhacker/Food Processor benötigt.

Suppenwürze im Glas
für 3 mittelgroße Gläser je 350 ml

1200 g geschältes/geputztes Suppengemüse: gelbe und orange Karotten, Sellerie, Zwiebel zu gleichen Teilen, 2 Zehen Knoblauch, 1 EL geriebener Ingwer
180 g Salz

Gemüse in Stücke schneiden und mit dem Blitzhacker fein zerkleinern. Salz zugeben und zu einer homogenen Paste vermischen.
Diese Paste kann in Gläser abgefüllt werden und im Kühlschrank aufbewahrt werden. 10 g, also etwa 1 Esslöffel voll, enthalten 1,5 g Salz. Bei Bedarf wird mit einem sauberen Löffel Suppenwürze entnommen.

Die Paste kann auch getrocknet werden. Dazu wird das Backrohr auf 70°C aufgeheizt. Backblech mit Backpapier auslegen und die Paste aufstreichen. Ca. 400 g pro Blech. Im Backrohr trocknen lassen, die Backofentür wird mit einem Kochlöffel einen Spalt offen gehalten. Wenn die Masse „knochentrocken“ ist, wird sie im Blitzhacker pulverisiert. Abkühlen lassen und in ein Glas abfüllen. 400 g der frischen Paste ergibt ca. 150 ml getrocknete Supenwürze.

Das Aroma verändert sich beim Trocknen, probiert aus, welche Variante euch besser schmeckt. Die Rezeptur kann man mit weiteren Gemüsesorten, frischen Kräutern oder Pilzen (sorgt für „umami“-Geschmack) nach Belieben abwandeln.

Kein Suppengemüse im Haus aber massenhaft Knoblauch? Dann empfehle ich, diesen einzusalzen, so wie ich es hier beschrieben habe: auch Knoblauch im Glas spart in der Küche viel Zeit!

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