Kokosnussmus

…ist die Lösung für mehrere Probleme:
1. manche Rezepte verlangen Kokosnussmilch. Von einer Dose bleibt meistens ein Rest übrig, der dann im Kühlschrank auf die weitere Verwendung wartet. Oft vergeblich…
2. Kokosnussmilch wird in Dosen angeboten, die unter hohem Energieaufwand produziert werden.
3. Werden Kokosnussraspeln nur ab und zu für Kuchen oder Weihnachtskekse verwendet, bleiben wieder Reste übrig, die in den Tiefen des Kühlschranks verschwinden…
4. Kokosnüsse sind zwar nicht regional, ein zartes Kokosaroma aber gerade mein Geschmack.

(Reste von) Kokosnussraspeln können im Blitzhacker (Foodprocessor, Häcksler, Thermomix,…) zu Kokosnussmus verarbeitet werden. 1 Esslöffel Kokosnussmus mit Wasser verrührt ergibt dann Kokosnussmilch. Damit sind die unter Punkt 1-3 genannten Probleme gelöst. Nummer 4 lässt sich nur teilweise lösen, weil durch die Herstellung des Muses zumindest Abfälle verringert werden. Der Transport und die dadurch entstehenden klimarelevanten Treibhausgasemissionen lassen sich nicht ganz vermeiden, wenn man Kokosnüsse verwenden möchte, aber sie lassen sich senken.

Kakao, Kaffee, Zitronen, Orangen, Mandarinen, Bananen, Kurkuma, Zimt, Pfeffer, Muskatnüsse, Baumwolle, …und vieles mehr gibt es nicht aus heimischer Produktion. Ein kompletter Verzicht erscheint mir weder möglich noch notwendig. An einer bewussteren, vielleicht sogar sparsameren Verwendung, Vermeidung von Abfällen und Bevorzugung von Biologischen und Fair Trade Produkten arbeite ich.

Süßkartoffeln, Ingwer, Reis, Physalis, Feigen, …gibt es „neuerdings“ auch aus heimischer Produktion und viele, viele weitere Lebensmittel sowieso. Ich finde es wichtig, die heimischen Kulturen zu fördern. Dennoch gilt es natürlich auch hier Abfälle zu vermeiden und auf gute Qualität zu achten.

Kokosnussmus
Kokosraspeln in den Behälter des verwendeten Geräts füllen, Menge richtet sich nach der Behältergröße. Bei meinem Gerät sind 300 g ideal. (Bild links)
Je nach Leistung des Geräts dauert es unterschiedlich lange, bis aus den Raspeln öliges Mus geworden sind.

Gerät für ca. 30-40 Sekunden auf volle Leistung stellen (Bedienungsanleitung beachten, wie lange maximal auf höchster Stufe gearbeitet werden darf).
Raspeln wieder vom Rand herunterschaben und die nächsten 40 Sekunden zerkleinern.
Nach einigen Arbeitsgängen merkt man, wie sich schon eine etwas festere Masse bildet. (Bild Mitte)
Nach dem 6. Durchgang fängt das Mus an ölig zu glänzen. (Bild rechts)
Nach etwa 9-10 Durchgängen ist das Mus fast flüssig und fertig.
Sollte sich euer Gerät bzw. der Behälter mit dem Mus zwischendurch deutlich erwärmen: Pause machen und abkühlen lassen.

Das fertige Mus wird in ein Glas gefüllt oder portionsweise in (Silikon-)förmchen. Da das Mus nach wenigen Stunden hart wird, ist die Portionierung ein Vorteil!

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