Aus dem Garten – Prolog

Vor einem Jahr konntet ihr auf diesem Blog die kleine Serie „Es grünt und blüht“ über die Frühjahrsblüher in Wald und Garten mitverfolgen. Wer nochmal eine kleine Erinnerungshilfe braucht, findet hier meine Beiträge über die Gundelrebe, Scharbockskraut, Veilchen, Buschwindröschen, Immergrün, Schlüsselblume, Lungenkraut, Bärlauch, Ehrenpreis und Sternmiere.

Diesen Frühling geht es bei mir wieder um Pflanzen, nämlich um Kulturpflanzen im Gemüsegarten. Durch die Neuanlage meines Rasens im letzten Jahr wurde auch ein Gemüsegarten geschaffen und ich kann meiner Pflanzenliebe heuer freien Lauf lassen. Das Gemüse aus dem Garten wird ja auch irgendwann zu einem „Blogbeitrag“ verkocht, deshalb werde ich euch nach und nach einige Gemüsesorten vorstellen. Da mir meine geplante Fläche jetzt schon zu klein wird (…) möchte ich heuer auch das Balkon- und Terrassen-Gärtnern testen. Für einige Gemüsesorten – Paradeiser, Süßkartoffeln, Paprika – soll das eine sehr empfehlenswerte Variante sein. Mit Paradeisern zumindest habe ich schon gute Erfahrungen gemacht.

Was die Süßkartoffel auf der Kaffeemaschine macht, erfahrt ihr in wenigen Tagen!

Vorerst gibt es einige Pflanzenporträts, später dann meine Erfahrungsberichte aus dem Garten.
Wenn ihr Tipps zum Anbau der vorgestellten Sorten habt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.
Und falls auch ihr noch auf den Geschmack kommt, Gemüse oder Obst im Garten, am Balkon oder auf dem Fensterbrett zu ziehen: jetzt ist noch genügend Zeit, das ein oder andere anzusäen oder Jungpflanzen zu kaufen. Und frisches Grün in Form von Sprossen hat sowieso das ganze Jahr über Saison.
Und neben der Freude, die es uns im Garten bringt, ist Gemüse auch noch ein wertvolles und gesundes Lebensmittel. 😉

3 Tipps zum erfolgreichen Gärtnern, bevor es im Garten so richtig losgeht:

Eine gute Planung ist unersetzlich
Im Februar, wenn die ersten sonnigen Tage uns wieder in den Garten locken, möchte man am liebsten schon losgärtnern. Natürlich viel zu früh. Mehr als alte Samenbestände sichten, sich über Gemüsesorten erkundigen und neue kaufen ist momentan nicht drin. Und all das nur nach der erfolgten Planung der Gemüsebeete. Wenn man Mischkultur, Fruchtfolge, eigenen Gemüse – Bedarf und Lagerungsmöglichkeiten berücksichtigen möchte, dann nimmt die Planung schon einige Zeit in Anspruch.

So sieht mein vorläufiger Plan aus. Mein Vorteil ist, dass der größte Teil des Gartens zum ersten Mal bewirtschaftet wird. Hier muss noch keine Fruchtfolge beachtet werden. Alles andere hat sich dann gefügt und bis zum Mai, wenn die Bohnen ausgesät werden, ist hoffentlich noch Platz für sie frei.
Die Klebestreifen steht für eine Gemüsekultur, die verschiedenen Farben kennzeichnen Stark-, Mittel- und Schwachzehrer. Da ich nun allerdings mit dem Buch und Jahreskalender von Maria Thun arbeite, werde ich versuchen, ihr System der Abfolge von Wurzel – Blatt – Blüte – Fruchtpflanzen zu verwenden.

Auch wichtig: Gartentagebuch
Für eher unerfahrene und sehr spontane Hobbygärtner wie mich – und weil ich gerne protokolliere und dann rechne und vergleiche – ist es ratsam, festzuhalten, wann z.B. etwas angebaut wird, wie lange es braucht, bis es keimt, wann es ausgesetzt wird, wann die Ernte erfolgt. Auch Vergleichspflanzungen in Topf vs. Freiland oder von 2 getopften Exemplaren an verschiedenen Standorten im Garten können spannend sein.

Im Kalender wird eingetragen, wann ausgesät, umgetopft, ausgepflanzt wird.
Auf den Samenpackungen wird bei der Planung schon das Datum notiert, wann ausgesät werden soll.

Selbstredend: Pflanzen beschriften
Spätestens wenn die 2. Blattgarnitur der ausgesäten Vorkulturen erscheint, kann man zwischen Paprika und Tomate, zwischen Gurke und Kürbis unterscheiden. Aber welche der 4 gesäten Paprikasorten (oder 2 Gurken- und unzähligen Tomatensorten) welche ist, verrät uns vor allem das Etikett.
Diesen Tipp habe ich in einem Gartenvideo gelernt: Isolierband und einen wasserfesten Stift zur Beschriftung verwenden. Das Isolierband hält gut – auch auf nicht ganz sauberen Töpfchen – und lässt sich rückstandsfrei und einfach abziehen und mit etwas Sorgfalt sogar nach dem Umtopfen am nächstgrößeren Topf wiederverwenden.

Die erste Gemüsesorte, die ich in einigen Tagen näher vorstellen werde, ist die Süßkartoffel. Ich hatte sie schon einmal im Garten und werde es heuer wieder probieren.


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