Gesund essen im Frühling

Das ist jetzt ein richtiger Frühling. Findet ihr auch? Am 20. März 2021 war mein Garten unter einer 10 cm dicken Schneehaube verschwunden, darauf folgten 3 kalte, regnerische Monate. Aber heuer gibt es zu Frühlingsbeginn Blumen, Vogelgezwitscher und wärmende Sonnenstrahlen. So stelle ich mir den Frühling vor. Der Marillenbaum blüht und ich brauche keinen Frost zu fürchten. Die Süßkartoffelblätter der im Haus vorangezogenen Pflanzen wachsen wie verrückt – anders als letztes Jahr, wo sie wochenlang ihre Blättchen nicht öffnen wollten. Dieses Jahr wird anders als das vorige, wärmer, nicht so verregnet. Hoffe ich zumindest.

Foto 11.04.20, 14 49 19
unter der Vogelmiere lugt auch eine Blüte des Ehrenpreis (violett) hervor

Was aber sicher ist: mit dem Frühling erwacht die Natur aus der Winterruhe. Und das ist auch für unsere Ernährung wichtig. Die sieht nämlich im Frühjahr anders aus als im Winter. Die Natur bietet uns nun vor allem frisches, grünes Blattgemüse, Wildkräuter und Küchenkräuter. Der grüne Farbstoff Chlorophyll ist nicht nur für die Photosynthese der wichtig, sondern spielt auch bei unserer Blutbildung eine wichtige Rolle. Grüne Pflanzen enthalten oft Bitterstoffe, die entwässernd wirken und so eine Frühlingskur unterstützen können.

Die Farbe des Monats ist also grün! Wenn ihr im Garten oder in der Natur diesen Wildkräutern begegnet, dann sammelt sie doch und verwendet sie: im Salat, als Tee, für eine Suppe,… Vielfalt ist das Stichwort, nicht unbedingt Menge. Ein paar Blättchen genügen schon, um den Speiseplan mit wertvollen Inhaltsstoffen zu bereichern und dem Geschmackssinn etwas neues zu bieten.

Hier sind einige gängige Wildpflanzen, besucht auch den verlinkten ausführlichen Blogbeitrag dazu!

Gundermann: bindet Harnsäure und Schwermetalle, Blätter und Blüten können roh im Salat gegessen werden
Sternmiere: enthält Saponine, Gerbstoffe und Flavonoide, die eine Heilwirkung bei Erkältungsbeschwerden haben; kann für Kräuterbutter, im Salat verwendet werden
Brennessel: enthält Eisen, Kalium, Magnesium und Natrium, wirkt entschlackend, entwässernd, blutreinigend; kann zu Brennesselspinat verarbeitet werden, junge Blätter für Tee
Spitzwegerich: Schleimstoffe, Gerbstoffe und Bitterstoffe sind für die blutreinigende, entgiftende und entschlackend Wirkung verantwortlich, die Blätter können dem Salat beigegeben werden und haben eine pilzartige Note.
Bärlauch: Allicin, Allinin und Flavonoide wirken verdauungsfördernd, positive Wirkung auf Cholesterinspiegel und Blutdruck; Verwendung als Kräuterpesto, Kräuterdip, gekocht wie Spinat

Junge Brennessel, darunter die Blätter der Gundelrebe (unten) und des Buschwindröschens (links oben)

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